Plastikm\u00fcll in den Ozeanen- ein Problem, das nicht mehr ignoriert werden kann.<\/strong><\/span><\/p>\n Wasser<\/strong> – \u00fcber 70 Prozent unserer Erdoberfl\u00e4che wird von Wasser bedeckt.\u00a0<\/span>Die Ozeane und Meere sind f\u00fcr unser Leben, sowie das Klima von gro\u00dfer Bedeutung, und dennoch verschmutzen wir diese r\u00fccksichtslos. Der Plastikm\u00fcll in unseren Ozeanen<\/strong> ist ein immenses Problem und zahlreiche Ma\u00dfnahmen sind n\u00f6tig, um die Ozeane als elementare Lebens- und Wirtschaftsr\u00e4ume erhalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n W\u00e4hrend du den letzten Absatz gelesen hast, ist eine LKW Ladung voller M\u00fcll<\/strong> in unseren Ozeanen gelandet. Pro Minute, Tag f\u00fcr Tag – unsere Ozeane drohen an Plastikm\u00fcll zu ersticken. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass die Plastikverschmutzung auch eine Gefahr f\u00fcr den Menschen darstellt. Die Gefahr ist, physisch gesehen, winzig, aber kann immense Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben – Mikroplastik<\/strong>.<\/span><\/p>\n Unter Mikroplastik werden Plastikpartikel unter f\u00fcnf Millimetern definiert. <\/span><\/p>\n Zerf\u00e4llt Plastik zu Mikroplastik kann es Schadstoffe aus dem Wasser, zum Beispiel aus \u00d6lr\u00fcckst\u00e4nden um ein Vielfaches anreichern. Eine Untersuchung ergab, dass Mikroplastik drei bis vier Mal so viel Giftstoffe enth\u00e4lt wie Meeresboden in dessen unmittelbarer Umgebung. <\/span><\/p>\n Diese Plastikpartikel werden dann oftmals von \u00a0S<\/span>childkr\u00f6ten, Walen, Fische und Seev\u00f6geln als Nahrung verwechselt. Je kleiner die Partikel sind, desto mehr Tiere k\u00f6nnen sie aufnehmen, und oftmals landen diese wiederum bei uns in Form von Essen auf dem Teller.<\/span><\/p>\n Wie sich das genau auf unsere K\u00f6rper auswirkt, ist jedoch noch nicht genau erforscht. Wissenschaftler aus der Uni Wien haben nun erstmals Mikroplastik in menschlichem Stuhl nachgewiesen.<\/a> Bisher wird vermutet, dass der Stoff den Magendarmtrakt sch\u00e4digen und die Entstehung von Entu\u00fcndugen\u00a0f\u00f6rdern kann, jedoch bedarf diese These weiteren Studien. Eins ist somit sicher: Gesund kann es nicht sein.\u00a0<\/span><\/p>\n Laut einer Anfang 2015 in <\/span>Science<\/span><\/i> ver\u00f6ffentlichten Studie sind die Hauptverursacher die L\u00e4nder China, Indonesien, Vietnam und die Philippinen.<\/a> Sch\u00e4tzungen zufolge landen aus Europa und Nordamerika weniger als \u00a05% des M\u00fclles tats\u00e4chlich in den Ozeanen, zumindest auf direktem Weg. Auch wenn die meisten Menschen sich bei dem Gedanken str\u00e4uben, jeder einzelne von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, das Plastik in unseren Ozeanen zu reduzieren.<\/span> Die L\u00f6sung dazu ist einfach: Plastik muss\u00a0 vermieden werden<\/strong>. <\/span>Sei ein Teil unserer Revolution, Plastik zu vermeiden, und unsere Weltmeere und unsere Erde zu sch\u00fctzen.\u00a0Wenn nicht heute, wann dann? Wenn nicht du, wer dann?<\/strong><\/span><\/p>\n Des Weiteren ist es wichtig M\u00fcll zu sammeln und zu trennen. Denn M\u00fcll entsteht nunmal, doch wenn das schon geschieht, sollten wir zumindest unseren Beitrag dazu leisten, dass dieser so gut wie m\u00f6glich recycelt werden kann. Zusammenfassend: Mehr dazu:<\/p>\n https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-01\/muellexporte-china-plastikmuell-recycling<\/p>\n Plastikm\u00fcll Zahlen, Fakten & Studien 2017\/2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n
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\n<\/span>Das bedeutet, wenn Menschen ihr Konsumverhalten nicht \u00e4ndern, wird 2050 mehr Plastik als Fische<\/strong> in den Ozeanen schwimmen<\/a>.<\/p>\n
\n<\/span>Die Verschmutzung der Weltmeere stellt nicht das einzige Problem dar. Meerestiere und Seev\u00f6gel sind dem Plastik ausgesetzt. Plastikteilchen werden mit Nahrung verwechselt. Der Fotograf Chris Jordan hielt in seiner Serie “midway<\/a>” fest,\u00a0 inwiefern der \u00fcberm\u00e4\u00dfige Plastikkonsum der Menschen zum qualvollen Tod von Seev\u00f6geln f\u00fchrt. Diese sterben an Hunger, Vergiftung oder Ersticken durch Plastik.<\/span><\/p>\n
Picture: Chris Jordan<\/p>\n
<\/p>\nWas ist Mikroplastik?<\/h2>\n
Woher kommt der Plastikm\u00fcll und wie gelangt dieser in unsere Ozeane?<\/h2>\n
\nWir sind es gewohnt, dass unser M\u00fcll w\u00f6chentlich abgeholt wird von der lokalen M\u00fcllabfuhr. Jedoch besteht dieses Abfallmanagement nicht in allen L\u00e4ndern dieser Erde. Dennoch m\u00fcssen die Menschen irgendwie Ihren M\u00fcll beseitigen. Folglich bleibt Ihnen nichts anderes \u00fcbrig, als die Gew\u00e4sser und Fl\u00fcsse als Ihre M\u00fclltonne zu nutzen
\nF\u00fcr uns ist das unvorstellbar, doch das\u00a0 Umweltbewusstsein in diesen L\u00e4ndern ist ein ganz anderes als unseres.<\/span><\/p>\n
\nDeshalb sind viele Konsumenten auch nicht bereit, Ihren Plastikkonsum zu reduzieren, da sie sich auf das funktionierende Recycling System berufen –
\n<\/span>“Meine PET Flaschen werden doch sowieso recycled, also warum sollte ich darauf verzichten?”<\/span>
\n<\/span>Der Grund daf\u00fcr ist ganz einfach: Nur ca. 40%<\/strong> unseres Plastikm\u00fclls wird tats\u00e4chlich recyclet<\/a>. Mehr als die H\u00e4lfte unseres Plastikabfalls wird nach China exportiert, aus dem Grund, dass da das Recycling “billiger” sei. Dort verliert sich aber die Spur.
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<\/p>\nWas k\u00f6nnen wir dagegen tun?<\/h2>\n
\n<\/span>Das bedeutet nicht, dass jeder von uns, von heute auf morgen auf Zero Waste umsteigen soll, daf\u00fcr ben\u00f6tigt es einer gewissen Passion, und wir sind leider schon zu sehr von Plastik abh\u00e4ngig.
\nJedoch kannst du mit kleinen Schritten zur Rettung unserer Meere beitragen:
\nMuss eine Einweg Plastikflasche tats\u00e4chlich sein? Macht es nicht mehr Sinn, auf eine Mehrwegflasche umzusteigen? Kannst du nicht auf den Kauf einer Plastikt\u00fcte verzichten und stattdessen einen Jute-Beutel nutzen? Coffee To GO klingt verlockend, verursacht aber unn\u00f6tigen Plastikm\u00fcll. Deshalb ein Tipp von uns: nimm dir f\u00fcr dein Essen und deinen Kaffee mehr Zeit. Das beste an der Sache ist: All diese Ma\u00dfnahmen tun nicht nur dir gut, sondern deinem Geldbeutel und auch der Umwelt. <\/span><\/p>\n
\nDu siehst eine Plastikverpackung durch den Wind fliegen? Fang es auf, wirf es weg, bevor es durch den n\u00e4chsten Fluss in unsere Weltmeere gelangen kann.<\/span><\/p>\n<\/h4>\n
\nHilf mit, unsere sch\u00f6ne Erde zu retten.<\/strong>
\nWerde ein Teil der #TAPPRevolution<\/strong>
\nTrinke nur noch Leitungswasser<\/a> und verzichte auf PET Flaschen.<\/strong><\/p>\n